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Führungskräftetraining: Mentale Skills sind der Schlüssel

Gesunde Leute, motivierte Teams, Unternehmenserfolg: Wer all das erreichen will, sollte damit anfangen, die Chef:innen zu trainieren. Wie Führungskräftetrainings helfen können – und auf welche Fähigkeiten es bei der Führung ankommt.

Ob Du fünf oder 500 Mitarbeiter:innen leitest, die Herausforderungen sind ähnlich – und oft mit Widersprüchen verbunden. Als Führungskraft musst Du: Entscheidungen treffen, oft in Ungewissheit. Eine klare Richtung vorgeben, aber flexibel bleiben. Mit fremden Erwartungen umgehen – und mit den eigenen. Führungsstärke zeigen, aber offen mit Schwächen umgehen. Unter Druck gelassen bleiben. Klar kommunizieren, bei zunehmender Komplexität. Verschiedene Befindlichkeiten aushalten und konstruktives Feedback geben, auch wenn das schwerfällt. Und auf ganz unterschiedliche Persönlichkeiten eingehen können, motivieren und delegieren.  

Mehr noch: Von Deinem Führungsstil hängt nachweislich stark ab, ob Deine Mitarbeitenden gesund bleiben und sich wohlfühlen.  

Und auch, ob sie überhaupt bleiben. Die Führung wirkt sich unmittelbar auf Motivation und Engagement aus – genau wie auf die Zahl der Krankschreibungen und Kündigungen. Studien belegen, dass sich die oder der direkte Vorgesetzte ähnlich auf die psychische Gesundheit auswirkt wie der Lebenspartner.  

Was vollkommen logisch ist: Wie soll eine Führungskraft motivieren, Wertschätzung vermitteln und klar kommunizieren, wenn sie gestresst, unkonzentriert und erschöpft ist? Eine große internationale Studie von Adecco kam zu dem Ergebnis, dass Manager sogar häufiger von Burnout betroffen sind als ihre Mitarbeitende. Angesichts der Verantwortung und den multiplen Rollen, denen die Vorgesetzten gerecht werden müssen, wundert das nicht.  

Ein Führungskräftetraining könnte ein Anfang sein. Damit stärkt man nicht nur die Führungskraft direkt, sondern eben auch das ganze Team. Doch was genau solltest Du trainieren – und welche Art von Training passt zu Dir?

Auf die mentalen Fähigkeiten kommt es an  

Es gibt verschiedenste Arten von Führungstrainings. Manche fokussieren sich auf Management-Techniken wie Zeitmanagement. Andere nehmen Soft Skills wie Empathie und Teamdynamik ins Visier. Das kann alles extrem nützlich sein.  

Doch gute Führung ist in erster Linie Kopfsache. Egal, ob wir es Haltung, Resilienz oder Sozialkompetenz nennen: Im Grunde kommt es auf mentale Fähigkeiten an, die wir glücklicherweise trainieren können. Denn aus der Psychologie wissen wir, welche mentalen Skills situationsübergreifend helfen – auch und insbesondere bei der Führung.  

Das sind ganz grundlegende mentale Kompetenzen, in der Psychologie metakognitive Fähigkeiten genannt. Sie sind sozusagen die Basis, um in jeder Lage effektiv zu kommunizieren, bessere Entscheidungen zu treffen, gut mit Stress umzugehen und empathisch auf andere eingehen zu können. 

Genauer gesagt: Die Fähigkeit, störende Gedanken loszulassen – damit man sich auf das Wichtige konzentrieren kann und in der Realität bleibt. Die Fähigkeit, Dinge zu akzeptieren, die man gerade nicht ändern kann. Und die Fähigkeit, sich auf das zu fokussieren, was gerade ansteht.  

Diese Schlüsselkompetenzen helfen, sich so zu verhalten, wie es die Situation erfordert – und nicht wie die eigenen Unsicherheiten, Sorgen oder Ärgernisse es gerade diktieren. Gerade für Führungskräfte ist das ein großer Vorteil.  

Metakognitive Fähigkeiten helfen auch, unter Stress und Belastungen, die meist mit hoher Verantwortung einhergehen, gesund zu bleiben. Metakognitive Fähigkeiten zu trainieren, verbessert nachweislich das eigene Stressmanagement – und dient somit auch als Prävention psychischer Erkrankungen.  

Unternehmensvorteile durch Führungskräftetraining

Eine metakognitiv geschulte Führungskraft kann besser mit Stress umgehen. Sie weiß um die Tücken des eigenen Denkens und kann Denkfallen besser aus dem Weg gehen. Sie kann sich besser in Denkmuster, Sorgen, Frust und Verhalten der Kollegen hineinversetzen – egal, wie abwegig und unlogisch sie erscheinen. Sie kann effektiver kommunizieren, konstruktiver Konflikte lösen und besseres Feedback geben.  

Was sich natürlich nicht nur für die Führungskräfte selbst auszahlt, sondern auch für die Teams, die sie führen – und damit für das ganze Unternehmen. Empathische und konstruktive Führung führt nachweislich zu höherer Mitarbeitermotivation, besserer Leistung und niedrigeren Krankenzahlen.  

Leadership Essentials von addisca

Wir von addisca führen seit über 10 Jahren evidenzbasierte Mentaltrainings durch. Wir bekommen also aus erster Hand mit, wie wichtig es ist, in die Gesundheit und Produktivität der Mitarbeitenden zu investieren. Und Führungskräften Handwerkszeug an die Hand zu geben, das ihnen hilft, durch die moderne Arbeitswelt zu navigieren – um sich selbst und andere zu führen. 

Die Erkenntnisse, die wir aus der Forschung und aus der Praxis gesammelt haben, sind in unser Training eingeflossen.  

In unserem Programm lernen die Teilnehmenden, eigene Denkmuster und Überzeugungen zu hinterfragen, wertschätzend zu kommunizieren, Motivation zu steigern und eine psychologisch sichere Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Das Führungskräftetraining von addisca wird von qualifizierten und zertifizierten Psycholog:innen durchgeführt. 

Ein metakognitives Führungskräftetraining ist nicht nur eine Investition in einzelne Führungspersonen. Sondern ein Schritt hin zu einer leistungsfähigeren und gesünderen Unternehmenskultur. Indem Führungskräfte ihre metakognitiven Fähigkeiten stärken, werden sie befähigt, sich selbst und ihre Teams auf ein neues Level zu heben. Was letztendlich hilft, in der schönen neuen Arbeitswelt erfolgreich zu sein – und gesund zu bleiben. 

Adecco Group. (2023). Navigating the AI Revolution: Takeaways from the Global Workforce of the Future Report. [online] 

De Dominicis S., Troen M.L. and Callesen P. (2021) Metacognitive Therapy for Work-Related Stress: A Feasibility Study. Front. Psychiatry 12:668245. doi: 10.3389/fpsyt.2021.668245  

Fisher, P. & Wells, A. (2009). Metacognitive Therapy: Distinctive Features.Hove, UK: Routledge  

Spada M., Nikčević A., Moneta G.B., Wells A (2008). Metacognition, perceived stress, and negative emotion. Personality and Individual Differences, Volume 44, 1172-1181.  

The Economist. (2023). Pity the modern manager—burnt-out, distracted and overloaded. [online]
Wells, A. (2009). Metacognitive Therapy for Anxiety and Depression. New York: Guilford Press. 

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