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Aufmerksamkeit

Die bewusste Konzentration auf die Wahrnehmung von inneren und äußeren Reizen aus unserer Umwelt.

Aufmerksamkeitstraining (ATT)

Das Aufmerksamkeitstraining stellt eine zentrale Technik der metakognitiven Therapie dar. Mithilfe des ATT kann das metakognitive Bewusstsein geschult und die Kontrolle über Prozesse der Aufmerksamkeitslenkung gestärkt werden.

Burnout

Das Burnout-Syndrom, oft auch Erschöpfungsdepression oder Erschöpfungszustand genannt, wird in der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) als “ein Syndrom, das aus chronischem Stress am Arbeitsplatz hervorgeht” definiert. Burnout wird mit Symptomen wie Erschöpfung, Überforderung, verminderte Leistungsfähigkeit und emotionale Distanzierung von der Arbeit assoziiert, sowie mit verschiedenen psychischen und physischen Symptomen.

Depression

Eine krankhafte Depression wird an ihrem Ausmaß und der zeitlichen Dauer festgemacht. Erst bei einer negativen Gemütsstörung, die länger als zwei Wochen andauert, sprechen Fachleute von einer Depression.

Grübeln

Ein sich im Kreis drehendes, ergebnisloses Denken, das sich auf die Vergangenheit bezieht. Grübeln kann stark belasten und zu Stress und Depressionen führen.

Hadern

Hadern ist wütendes Grübeln und ist genau wie Grübeln ein eher unproduktives Denkmuster, das typischerweise zu Frustration und Ärger führt.

Identifikation

Die Haltung der Identifikation bildet das Gegenteil zur losgelösten Achtsamkeit, da wir uns nicht von unseren Gedanken und Gefühlen distanzieren, sodass sie uns mehr belasten als nötig. In diesem Zustand erleben wir unsere Gedanken als sehr real und nicht bloß als Gedanken. So haben sie eine stärkere Auswirkung auf unsere Gefühle und Körperreaktionen.

Losgelöste Achtsamkeit

Losgelöste Achtsamkeit heißt, wahrzunehmen, was in Dir passiert, inklusive lästiger Gedanken und Gefühle – und diese sich selbst zu überlassen.

MCT

Die Metakognitive Therapie ist Bestandteil der Dritten Welle der Verhaltenstherapie. Anders als bei vorherigen therapeutischen Ansätzen geht es hier nicht um den Inhalt unserer Gedanken, sondern um kognitive Prozesse, die das “Wie” in den Fokus stellen – sprich wie Menschen denken und wie sie ihre Aufmerksamkeit lenken.

Metakognition (en)

Metakognition heißt: Verstehen, wie man denkt. Metakognition hilft dabei, seine Denkmuster zu erkennen und liefert Techniken, richtig mit ihnen umzugehen. Mit Metakognitionen sind zudem Überzeugungen im Hinblick auf das eigene Denken gemeint, zum Beispiel: “Wenn ich oft genug über ein Problem nachdenke, bin ich gut darauf vorbereitet.”

Nachdenken

Nachdenken ist, anders als Grübeln oder Hadern, konstruktiv und zielführend, da es ein klares Ziel, einen Anfang und auch ein Ende hat.

Resilienz

Unsere psychische Widerstandskraft hilft uns dabei, auf Situationen flexibel zu reagieren und mit schwierigen Lebenssituationen gut umgehen zu können.

Sich sorgen

Sich sorgen ist ein zukunftsgerichtetes Denken, das meist Ängste, Unsicherheit und Selbstzweifel in uns auslöst.

Stress

Stress meint die unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Leistungsanforderungen aus der Umwelt, die an ihn gestellt wird. Stress ist nicht nur negativ, sondern auch positiv und damit unvermeidlich.

Verdrängung

Die Verdrängung ist der wichtigste Abwehrmechanismus, den wir häufig anwenden, wenn wir Gedanken und Gefühle nicht haben wollen, da sie in uns zum Beispiel Angst auslösen. Verdrängung hilft uns dabei, unangenehme Gedanken, Gefühle und Erinnerungen aus unserem Bewusstsein zu schieben – was auf Dauer jedoch kontraproduktiv ist.